Newsletter von Femern A/S
  10. Juli 2026
Liebe Fehmaranerinnen,
liebe Fehmaraner,​​​​​​​
es ist nicht zu übersehen: Das Lager mit Aushub aus dem 18 Kilometer langen Tunnelgraben schrumpft immer weiter. Von dem Berg aus einst etwa 730.000 Kubikmeter Meeresboden ist nur noch etwa die Hälfte vorhanden. Dieses Material wird verwendet, um z.B. die Straßendämme zu bauen.

Daher werden aktuell von diesem Lager mit marinem Aushub etwa 200.000 Kubikmeter Material für den Rampenbau in den Baustellen-Bereich westlich der ehemaligen B207 transportiert. Außerdem wird mariner Aushub benötigt, um die Baugrube des landseitigen Tunnels zu verfüllen. Dafür wird momentan Material an der Nordseite des Lagers entnommen.

Von dem Fortschritt auf der Baustelle bei Puttgarden konnten sich vor wenigen Tagen auch die etwa 150 Gäste des traditionellen Sommerempfanges von Femern A/S überzeugen.

Alle Nachbarn der Baustelle werden beim Nachbarschaftstag am Freitag, 21. August, die Möglichkeit haben, sich selbst ein Bild von den Arbeiten bei Puttgarden zu verschaffen.
 
Sommerempfang: Tunnelprojekt nimmt sichtbar Gestalt an​​​​​​​
Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung kamen zum diesjährigen Sommerempfang auf Fehmarn zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Fortschritt beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels.

Ehrengast des Sommerempfangs war der dänische Botschafter in Deutschland, S. E. Thomas Østrup Møller. In seiner Rede hob er die Bedeutung der Festen Fehmarnbeltquerung für die Menschen in Deutschland, Dänemark und Europa hervor. Gerade in einer Zeit zunehmender Unsicherheiten sei es wichtiger denn je, Verbindungen zu schaffen und Menschen, Regionen und Länder näher zusammenzubringen, anstatt Grenzen hochzuziehen.
 
Deutsche und dänische Verkehrsminister besuchen Baustelle bei Puttgarden​​​​​
Der deutsche Bundesverkehrsminister, Patrick Schnieder, und seine dänische Amtskollegin Signe Munk haben gemeinsam die Baustellen des Fehmarnbelt-Tunnels besucht. Es war sowohl ihr erstes persönliches Treffen als auch der erste Besuch des grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekts für beide.

Mit von der Partie war auch Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen.
 
Letzte Segmente der Lichtübergangszone werden betoniert​​​​​​​
Am Tunnel in offener Bauweise, an den später das erste Absenkelement angebunden wird, laufen die letzten Betonarbeiten. Vor allem müssen an den letzten Segmenten noch die Decken der Lichtübergangszone betoniert werden. Dieser insgesamt 150 Meter lange Abschnitt sorgt später dafür, dass sich die Augen schrittweise an die veränderten Lichtverhältnisse innerhalb und außerhalb des Tunnels gewöhnen können.

Auch das Tunnelportal, also die Einfahrt in den späteren Tunnel, mit dem benachbarten Betriebsgebäude ist inzwischen gut erkennen.
 
 
 
 
Brandschutz im Tunnel​​​​​​​
Um die Stahlbetonkonstruktion des Tunnels im Brandfall vor der Hitze zu schützen, werden die einzelnen Röhren des Tunnels mit speziellen Brandschutzplatten ausgekleidet. Dafür müssen zuvor Unebenheiten an den Fugen der Betonwände abgeschliffen werden. Diese Arbeiten haben in der ersten Röhre des landseitigen Tunnels jetzt begonnen.
 
Bau der westlichen Rampe der Autobahnbrücke beginnt
Über die bestehenden Gleise zum Fährhafen entsteht momentan eine Überführung für die künftige Autobahn. Gleichzeitig wird bereits an den Rampen für die Überführung gearbeitet. Verwendet werden dafür etwa 200.000 Kubikmeter Boden, der aus dem Aushub aus dem Tunnelgraben stammt. Er wird vom Lager auf der Ostseite der Baustelle über baustelleneigene Wege zur späteren Rampe im Westen der Baustelle gefahren.

Die Transporte dafür werden voraussichtlich bis in den Herbst hinein andauern.
 
Letzte Arbeiten an der Brücke für den Marienleuchter Weg nun abgeschlossen
Die Brücke für den Marienleuchter Weg über die späteren Gleise zum Tunnel ist jetzt komplett fertig. Zwar ist die Brücke bereits seit Juli vergangenen Jahres in Betrieb, es musste aber noch ein abschließendes Segment der Winkelstützwand betoniert werden.

Dieses konnte nun nach dem Rückbau des alten Marienleuchter Wegs erstellt werden. Damit sind die Arbeiten an dem Bauwerk abgeschlossen. Für den laufenden Verkehr auf dem Marienleuchter Weg stellte das fehlende Segment keine Beeinträchtigung dar.
 
Für Sie im Einsatz: Regelmäßig ist unser Bürgerbeauftragter Holger Marohn in den Dörfern rund um die Baustelle unterwegs. Sprechen Sie ihn gern an, wenn Sie Fragen zum Baugeschehen haben – oder ein konkretes Anliegen.

Nachbarschafts-Telefon von Femern A/S
Wir sind erreichbar und kümmern uns.
04371 / 888 88 94

Auch außerhalb normaler Arbeitszeiten – 
rund um die Uhr sind wir in dringenden Fällen erreichbar.
 
Unser Infocenter in Burg
Informationen aus erster Hand: In unserem Infocenter in Burg können Sie mehr über den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels erfahren. Marie Feldmann, Leiterin des Infocenters, und ihre Kollegen stehen Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung.

Kommen Sie gern zu den Öffnungszeiten vorbei:

Montag – Donnerstag: 11 – 13 und 15 – 17 Uhr
Freitag: 11 – 15 Uhr
oder vereinbaren Sie einen Termin unter 04371 / 88 88 892.

​​​​​​​Außerdem bieten wir regelmäßig kostenlose Führungen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine finden Sie hier im Veranstaltungskalender des Tourismus-Service Fehmarn.

 
Baublog
Bilder, Hintergründe und Eindrücke vom Baugeschehen: Mit dem Baublog von Femern A/S bleiben Sie immer auf dem Laufenden und können die Arbeiten auf Fehmarn verfolgen:

 
Femern A/S - Infocenter Burg
Ohrtstraße 40, 23769 Fehmarn
+49 4371 88 88 892
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Öffnungszeiten:
Montag-Donnerstag: 11-13 und 15-17 Uhr
Freitag: 11-15 Uhr

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Femern A/S ist eine Tochtergesellschaft der dänischen staatseigenen Sund & Bælt Holding A/S, die über Erfahrungen aus dem Bau der Festen Verbindungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt. Femern A/S ist mit Planung, Bau und Betrieb einer Festen Verbindung über den Fehmarnbelt zwischen Dänemark und Deutschland beauftragt. 

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